10 things - Roboter

Lasst die Roboter arbeiten: Oberflächentestautomation im Fokus

Rückblick zu "10 Things"-Vortrag

Testautomation (TA) ist heute ein gängiges Verfahren, kosteneffizent und rasch viele Testfälle abzuarbeiten. Doch die TA-Einführung und Etablierung ist nicht einfach und so manches teuer angeschaffte Automationstool verschwindet wieder im Regal.

Rückblick zur dritten Veranstaltung der Reihe "10 things I wished they'd told me!" im Jahr 2011

Am 22.09 2011 war es bereits zum dritten Mal soweit: SEQIS lädt zum Testing-Frühstück nach Mödling. Unter dem Titel „Lasst die Roboter arbeiten: Oberflächentestautomation im Fokus“ hat der Bereichsleiter des SEQIS TestLab, Herr Hansjörg Münster, praxisorientierte Tipps zur erfolgreichen Testautomation vorgestellt – diese Information wurde durch interessante Gespräche zwischen den Teilnehmern beim Frühstück ergänzt.

„Das falsche Tool, der falsche Ansatz,…- oder was auch immer noch schief gehen kann“

Die Testautomationstoolentscheidung ist getroffen, erste Anforderungen für eine Regressionstestdurchführung gestützt durch Testautomation (= TA) sind auch da – wie geht man das jetzt an?

Testautomation (TA) ist heute ein gängiges Verfahren, kosteneffizient und es können rasch viele Testfälle abgearbeitet werden. Doch TA-Einführung und -Etablierung ist nicht einfach und so manches teuer angeschafftes Automationstool verschwindet wieder im Regal („shelfware“).

„Bei vielen TA-Einführungsprojekten wird der initial notwendige Aufwand zur Erstellung eines effizienten und effektiven Automationsportfolios falsch eingeschätzt.“ leitet Herr Mag. Alexander Weichselberger, Mitglied der SEQIS Geschäftsleitung, den Vortrag ein. „Im Regelfall ist initial vom 3 - 10 fachen Aufwand für Testautomation, im Vergleich zur einfachen manuellen Durchführung, auszugehen. Das kostet echtes Geld, das nicht in allen Fällen zur Verfügung steht. Die Folge: Projekte werden vor dem ROI abgebrochen oder man spart bei der Realisierung und berücksichtigt z.B. die Wartbarkeit der TA-Skripte zu wenig. Beides führt zu einem Fehlschlag des Projekts.“

"A fool with a tool is still a fool"

„Die Vielfalt im TA-Toolbereich kombiniert mit der oft mangelhaften Erfahrung in diesem Bereich schafft leider rasch eine Basis für teure Fehlstarts. Eine erste Begeisterung über die technischen Möglichkeiten muss sich in eine rationale Vorgehensweise wandeln und dabei gilt es einige common pitfalls zu vermeiden. Diesen Praxispatterns galt der Vortrag.“ resümiert Hansjörg Münster seinen Vortrag. Unter anderen wurden folgende Fragestellungen behandelt:

  • Wann ist der Einsatz von TA sinnvoll?
  • Welche Vorbedingungen müssen erfüllt sein?
  • Wann rechnet sich TA?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt zur Einführung?
  • Was kann man mit TA erreichen (und was nicht)?
  • Was bedeutet die Einführung von TA für den etablierten Testprozess?

Hier geht‘s zum Download der Vortragsfolien

Vortragender
Vortragender Josef Falk

Josef Falk
Principal Consultant
IT Analyse

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