10 things - Automationsskripte

Testdesign für Automationsskripte

Rückblick zu "10 Things"-Vortrag

Egal wie rasch Automaten sind – letztlich stellt sich auch bei der Testautomation die Frage: Wie erreiche ich mit möglichst wenigen Testfällen eine hohe Abdeckung der Funktionalitäten?

Rückblick zur vierten Veranstaltung der Reihe "10 things I wished they'd told me!" 2011

... 24.11.2011, 08:30 - SEQIS lud zum vierten Mal in diesem Jahr zum Testing-Frühstück nach Mödling. Das Thema „Testdesign für Testautomation“ erwies sich als Trendthema, viele Kunden und Interessierte kamen zum Termin. Herr Thomas Dietl, Testconsultant bei SEQIS stellte seine Patterns für ein erfolgreiches Testdesign vor – gestärkt durch ein gesundes Frühstück und animiert durch die Gespräche zwischen den Teilnehmern ging es pünktlich um 09:00 dann zur Sache.

Testdesigns für Automationsskripte

Die Testautomationstoolentscheidung ist getroffen, erste Anforderungen für eine Regressionstestdurchführung gestützt durch Testautomation (= TA) sind auch da – wie geht man das jetzt an?

„Gerade weil Testautomation durch Computer abgearbeitet wird, beschäftigen sich heute viele nicht wirklich mit der Optimierung der Testdurchführung: Der Computer arbeitet rasch und ohne Widerstand alle Aufgaben ab > wozu sich also mit Optimierungen im Testdesign beschäftigen?“ bringt Thomas Dietl zur Ausgangslage seiner 10 things die Problematik auf den Punkt. „Oft werden Produkt- und Testfalllebenszyklus nicht beachtet, Testfälle ohne wirklichen Nutzen in Richtung Qualitätsverbesserung durchgeführt und allgemeine Grundsätze wie Wartbarkeit und Dokumentation nicht eingehalten. Viele Gründe dafür, warum Testautomation nur einen geringen Effekt bei vergleichsweise großen Aufwendungen hat.“

Zum Inhalt

Egal wie rasch Automaten sind – letztlich stellt sich auch bei der Testautomation die Frage: Wie erreiche ich mit möglichst wenigen Testfällen eine hohe Abdeckung der Funktionalitäten?



Diese Herausforderung ist nicht unbekannt und es wurden bereits beim Design manueller Testfälle einige zielführende Lösungsansätze gefunden. Methoden wie Grenzwertanalyse und orthogonale Arrays helfen hier bei der Auswahl geeigneter Testfälle und Testdaten. Diese Designmethoden können und sollten auch in der Testautomation eingesetzt werden, denn auch hier haben wir eine endliche Durchführungszeit, auch wenn die Durchführungsgeschwindigkeit ein Vielfaches der manuellen beträgt.

Unter anderem wurden folgende weitere Fragestellungen behandelt:

  • Was und wie sollte automatisiert werden?
  • Wie kann Wartbarkeit und Scripting optimiert werden?
  • Wie erreicht man eine höhere Wirtschaftlichkeit der TA?
  • Was ist hinsichtlich Fehlerbehandlung zu berücksichtigen?
  • Gibt’s ein unabhängiges TA-Portfolio – und was bedeutet das?
  • Bei der Migration (i.S. von Upload) der bestehenden Anwendungsdaten gibt’s im Regelfall gute Schnittstellen – aber was, wenn der Zeitbedarf „over the air“ zu lange ist...
  • Cloud-Anbieter haben oft andere Releasezyklen wie man selbst > mehr automatisierte Testreleases notwendig
  • Cloud-Anbieter haben andere Standards, wie man selbst > heterogenere Landschaften
  • Cloud-SLAs – setzen Sie auf eigenes Monitoring
  • Stichwort Performance – Prüfung, ob die erhöhte Server-to-Server Kommunikation bei verteilten Applikationen problematisch ist
  • Recovery – schon mal mit einem Cloud Anbieter gemacht?
  • Sicherheit ist wichtig – egal ob Cloud oder nicht; aber ist der Anbieter auch wirklich dicht
  • Passt der Datenschutz – wer sind meine Geschäftspartner

 

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Vortragender
Vortragender Josef Falk

Josef Falk
Principal Consultant
IT Analyse

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